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Strukturen

Räumliche Organisation

 

Zeitliche Organisation

 

Besondere Ereignisse im Schuljahr

 


 

Räumliche Organisation

Klassenräume

In allen Klassen sind die Lernmaterialien in offenen, frei zugänglichen Regalen untergebracht. Das Montessori-Material und weiteres, ergänzendes Material erstreckt sich über alle Lernbereiche: Sprache, Mathematik, Sachunterricht, aktuelle und individuelle Angebote.
Die Kinder arbeiten in Tischgruppen an Tischen mit verstellbaren Tischplatten. Alle Klassenräume werden von den Kindern und den Lehrerinnen und Lehrern individuell gestaltet, so dass sich eine persönliche und möglichst positive Lernatmosphäre entwickeln kann. Jeder Klassenraum ist mit 3 – 4 Computerarbeitsplätzen ausgestattet. Die Klassen sind mit Nebenräumen ausgestattet, in denen Kleingruppenarbeit stattfinden kann und die Platz für unterschiedliche, zusätzliche Angebote bieten.
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Fachräume

In der oberen Etage befindet sich die Aula, die für Feste, Theateraufführungen, Versammlungen und psychomotorische Bewegungsübungen genutzt wird.
Im Musikraum sind verschiedene Orff-Instrumente vorhanden. Die flexible Ausstattung mit Tischgruppen schafft auch Freiraum für Bewegung und Musik.
Der Kunstraum wird auch als Englisch-Fachraum genutzt. Die großen Arbeitstische bieten viel Platz, um kreativ tätig zu werden. Alle notwendigen Materialien für den Kunst- und Englischunterricht sind in diesem Raum vorhanden und die Arbeitsergebnisse können hier oder im Bereich der Eingangshalle der Schule ausgestellt werden.
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Besondere Angebote

Im Matschraum können Kinder ihre basalen Wahrnehmungen schulen und unter Anleitung mit Farbe, Sand, Wasser, Spiegeln, Bällen, Korken usw. arbeiten.
In der Töpferei modellieren alle Kinder der Schule einmal im Schuljahr für mehrere Wochen unter fachlicher Anleitung einer Töpferin/Grundschullehrerin.
Der Snoezelraum ist ein abgedunkelter, weiß gehaltener, reizarmer Raum, der die Möglichkeit bietet, ganz bestimmte Sinne über bewusst inszenierte Reize anzusprechen.
Im Betreuungsraum treffen sich die Kinder, die an der „Verlässlichen Grundschule“ teilnehmen, zum Spielen und Basteln mit ihren Betreuerinnen.
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Außengelände

Das weitläufige Außengelände des Schulgebäudes ist in verschiedene Bereiche gegliedert und von hohen Bäumen umgeben.
Jenseits eines kleinen Walls schließt sich ein Schulgarten an, in dem bei den Kindern über die Aneignung eigener gärtnerischer Erfahrungen und die Freude am Gärtnern Interesse und ein intensives Bewusstsein für die Umwelt geweckt werden sollen.
Hier gibt es einen Gemüse- und Blumengarten und ein Gerätehäuschen für alle Gartengeräte.
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Räumliche Organisation

Tägliche Freiarbeit

In jeder Klasse beginnt der Tag mit einer Phase der Freiarbeit, die von 8.00 – 9.30 Uhr dauert.
Die Kinder können ab 7.45 Uhr in ihre Klassen gehen, in der schon ihre Lehrerinnen und Lehrer anwesend sind, so dass sie nicht alle gemeinsam, sondern nacheinander in die Klasse kommen. Die Schülerinnen und Schüler wählen ihre Arbeit in Absprache mit ihren Freiarbeitslehrerinnen und –lehrern. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, da in der Freiarbeit sowohl klassen- als auch jahrgangsübergreifend gearbeitet wird. Die Schülerinnen und Schüler sprechen mit den Freiarbeitslehrerinnen und –lehrern auch ab, wie sie sich den Zeitraum der Freiarbeit am besten einteilen können, was das Erlernen des selbstständigen Umgangs mit Zeiteinteilung ermöglicht.
Das Einführen von Materialien, das Durchführen von Schreibkonferenzen, Theater spielen, 1 x 1 üben und vieles mehr geschieht in Kleingruppen, die sich aus Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf zusammen setzen können. Vor allem der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse findet anfangs oft in der Kleingruppe statt, um ein Gruppengefühl entstehen zu lassen.
Zu bestimmten Anlässen kann die Freiarbeitsphase mit einem gemeinsamen Stuhlkreis beginnen oder beendet werden.
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Epochenunterricht

Nach der großen Pause beginnt um 10.15 Uhr der Fachunterricht, der bis 11.45 Uhr, also eine Doppelstunde, dauert. An zwei Tagen in der Woche haben die Kinder Sport und Schwimmen. An den übrigen drei Tagen haben die Kinder Epochenunterricht, der die Fächer Sachunterricht, Religion, Musik und Kunst umfasst.
Die Jahrgänge 1 und 2 bleiben in ihren Gruppen der jeweiligen Stammklassen zusammen und werden von einer Klassenlehrerin unterrichtet. Die Unterrichtsinhalte der vier Fächer werden themenzentriert und fächerübergreifend dargeboten.
Die Kinder der Jahrgänge 3 und 4 werden in je zwei Untergruppen fachorientiert unterrichtet. Hier wechseln sich die vier Unterrichtsfächer in etwa 3-wöchigen Epochen ab.
In beiden Modellen ist es möglich, in einer ganzheitlichen Vorgehensweise auch projektartig zu unterrichten.
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Jahrgangsunterricht

Nach einer kurzen Pause von 11.45 – 12.00 Uhr findet der Jahrgangsunterricht, der Englischunterricht sowie Förderunterricht bis 12.45 Uhr statt.
Am Jahrgangsunterricht nehmen alle grundschulfähigen Kinder eines Jahrgangs der ganzen Schule teil, so dass die Gruppenstärke ca. 18 – 26 Kinder beträgt. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden, soweit möglich, ihrem Lernniveau entsprechend den Jahrgangsgruppen zugeordnet. Der Jahrgangsunterricht findet mit Beginn des 2. Schuljahres dreimal wöchentlich statt. In diesem Unterricht werden wesentliche Lerninhalte des jeweiligen Jahrgangs in den Bereichen Sprache und Mathematik vermittelt.
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Sonderpädagogischer Förderunterricht

Die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erfahren in der Freiarbeit und dem Epochenunterricht eine individuelle und/oder gemeinsame Förderung durch eine innere Differenzierung, die durch die doppelte Besetzung mit Grundschul- und Sonderschullehrkraft in der Freiarbeit bzw. halbe Klassenstärke im Epochenunterricht ermöglicht wird.
Zusätzlich gibt es eine äußere Differenzierung, denn parallel mit dem Jahrgangsunterricht, also von 12.00 – 12.45 Uhr, findet sonderpädagogischer Förderunterricht (z. B. Psychomotorik, Theater, lebenspraktische Übungen, Kochen, textiles Gestalten, Holzwerken, Snoezelen, Trampolin, Rhythmik) statt.
Bestimmte klassenübergreifende sonderpädagogische Fördermaßnahmen liegen in der Zeit der Freiarbeit, da diese frühe Zeit dafür günstiger erscheint. Sensorische Integration/basale Stimulation und Edukinestetik sowie Kochen werden in der Zeit zwischen 8.00 und 9.30 Uhr jeweils an einem anderen Wochentag durchgeführt.
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Englischunterricht

Von 12.00 – 12.45 Uhr findet an zwei Tagen auch der Englischunterricht in den entsprechenden Jahrgangsgruppen statt.
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Besondere Ereignisse im Schuljahr

Projektwoche

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Schule zu stärken und andere Formen der Arbeit kennen zu lernen, wird einmal jährlich eine Projektwoche zu einem bestimmten Thema (z. B. „Zirkus“, „Bewegung“, „Chemie“) veranstaltet. Während dieser Woche gibt es keinen üblichen Tagesplan (d.h. keine Freiarbeit, keinen Fachunterricht, keinen Jahrgangsunterricht, keinen Förderunterricht) sondern Angebotsgruppen in unterschiedlichen Größen und Zusammensetzungen. Den Abschluss dieser Woche kann ein Fest, eine Aufführung oder auch eine Ausstellung bilden.
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Feste

Jedes Jahr zum Schuljahresbeginn findet das „Schultütenfest“ für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger statt. In der letzten Schulwoche vor den großen Ferien beschließt das Abschlussfest der abgehenden Viertklässlerinnen und Viertklässler das Schuljahr.
Außerdem werden für die Kinder des 1. und 2. Jahrgangs jedes Jahr ein Sportfest mit Mannschaftsspielen und Staffeln und für die Jahrgänge 3 und 4 ein vielseitiger Mannschaftswettbewerb sowie ein Schwimmfest durchgeführt. Immer wieder entwickeln sich Feste und Feierlichkeiten aus der thematischen Arbeit im Epochenunterricht. Kleine Feste im Schulalltag, wie z. B. Geburtstagsfeiern, finden regelmäßig statt.
Zu vielen dieser Feste sind die Eltern herzlich eingeladen.
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Klassenfahrt

Ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes ist die alljährlich für alle Kinder stattfindende Klassenfahrt. Hier können Lehrer und Lehrerinnen die Kinder außerhalb von Unterrichtssituationen oft ganz anders erleben. Sie erstreckt sich über vier Tage, beinhaltet also drei Übernachtungen.
Da es um das gemeinsame Erleben geht und die Fahrt finanziell erschwinglich bleiben soll, wird ein Haus im Umkreis von ca. 30 km mit der Möglichkeit zur Selbstversorgung und viel Spielfläche ringsherum gemietet.
Die Hin- und Rückfahrt legen alle mit dem Fahrrad zurück. Es ist immer wieder verblüffend, wie gut auch die Erstklässler die Strecke in der Gruppe bewältigen! Wer sich ausruhen muss, kann zwischendurch natürlich in einem „Auffang-Fahrzeug“ mitfahren. Die Durchführung der Klassenfahrt ist nur mit Hilfe vieler Eltern möglich (Fahrradbegleitung, Hilfe beim Kochen, Transport des Gepäcks, Putzen des Hauses).
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