|
|
|
|
|
Grundlagen Ziele Strukturen Eltern Offene Ganztagsschule Anmeldung und Aufnahme NaturSpielRaum Kontakt Anfahrt Zur Gesamtübersicht |
NaturSpielRaum
|
|
|
||
![]() |
Die Initiative Gleichzeitig ist bei Pädagogen und Elternschaft der Wunsch nach einem „anderen“ Schulhof gewachsen, der sich mehr an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Vorbilder für Natur-Erlebnis-Schulhöfe, bei denen die Kinder aktiv an der Planung und Ausführung beteiligt waren, finden sich vor allem in Süddeutschland. Für unser Projekt konnten wir den erfahrenen Naturraum-Planer Helmut Hechtbauer aus Lingen gewinnen. (www.bildungsinstrument.de)
Einleitung Es soll ein Gesamtkonzept entwickelt werden, an dem alle – Kinder, Eltern und Lehrkräfte – beteiligt sind, um so eine hohe Akzeptanz und Identifikation mit dem NaturSpielRaum zu bekommen und auch auf lange Sicht die Erhaltung durch eine breite Unterstützung zu gewährleisten. Grundlage hierfür ist für uns das „Dillinger Modell“, da hier besonders auf die Forderung, die Kinder in allen Phasen, von der Planung, über den Bau und der anschließenden Pflege zu beteiligen, eingegangen wird. Der NaturSpielRaum soll zu einem wichtigen Bildungsinstrument werden. Ein Lebensraum mit dem Schwerpunkt eines ganzheitlichen und handlungsorientierten Lernens, der darüber hinaus auch eine präventive Wirkung auf das seelische Gleichgewicht der Kinder hat und so
Die Projektwoche vom 25. Mai bis 29. Mai 2009
Am ersten Tag wurden Ideen gesammelt, am zweiten ging es für einige Gruppen in den Wald, um dort Naturmaterialien zu sammeln. Auch auf dem Schulgelände konnten die Kinder Material sammeln und sich mit dem Thema auseinandersetzen. In den Klassen entstanden schnell die ersten Modelle, die von den Kindern heiß diskutiert wurden, ehe sie aufgestellt werden durften.
Die Kinder der Grundschule haben mit Begeisterung Ideen für ihren Schulhof entwickelt und mit viel Liebe zum Detail in den Modellen umgesetzt. Lehrer und Eltern waren dabei nur manchmal gefragt, um bei der Umsetzung besonders kniffliger Details zu helfen (einige Jungen wollten sogar das Häkeln lernen, um ein kleines Modellnetz herzustellen). Es war für alle eine Freude zu sehen, mit welchem Enthusiasmus, mit wie viel Spaß und ganz „ohne Zanken“ die Projektwoche ablief. Dass den Kindern dabei ganz nebenbei physikalische Gesetze, mathematische Grundlagen oder Wertschätzung, Anerkennung, Ermutigung und gemeinsame Anstrengung in einer Gemeinschaft, in der sie sich aufgehoben fühlen, vermittelt wurden, haben die meisten – Schüler und Eltern – oft gar nicht bewusst wahrgenommen.
Projektwoche NaturSpielRaum vom 25. bis 29. Mai 2009.
Vorstellung der Modelle am 3. Juni 2009 Einige Bilder sind in der Fotogalerie zu sehen.
Elternabend am 1. Oktober 2009 | |
|
Die Initiative
Am Wochenende 9. und 10. Oktober startete der erste „richtige“ Einsatz: Eichenstämme wurden geschält, das Gelände modelliert und erste Stämme aufgestellt. Zum Mittagessen gab es Chili con Carne und reichlich Kuchen. Viele Eltern wollen am nächsten Wochenende wiederkommen. Am 16. und 17. Oktober waren bei strahlendem Wetter zahlreiche Eltern auf dem Gelände um gemeinsam an dem NaturSpielRaum zu arbeiten. Der Kriechtunnel wurde an die richtige Stelle gesetzt, die Sitzgelegenheiten im Freiluftklassenzimmer angelegt und die Schulhoffläche aufgebrochen, um den Wendehammer zu markieren. Hier sind einige Bilder. Sogar in den Herbstferien waren einige Eltern im Einsatz, so dass am 23. Oktober die Weidenschaukel gebaut werden konnte. Fotos hier. Auch am Wochenende 30. und 31. Oktober wurde fleißig gearbeitet – genau wie an den folgenden Wochenenden. Das Engagement der Eltern wurde mit dem Fortschreiten der Arbeiten immer größer so dass entschieden wurde, auch an den Samstagen bis Weihnachten zu arbeiten. Besuch vom WDR gab es am 5. Einsatzwochenende 13. und 14. November: Unser NaturSpielRaum-Projekt hat inzwischen auch überregional so viel Bedeutung gewonnen, dass ein dreiköpfiges Team vom WDR Münster für die Lokalzeit über uns berichtet hat. Unsere Medienstars sind: Nils Kemper und sein Vater Thomas. Die beiden sind schon viele Wochenenden im Einsatz für den NaturSpielRaum und haben wie die Profis vor der Kamera agiert. Nicht zu vergessen sind zwei weitere Familienmitglieder: Tochter Lina versorgt erschöpfte Eltern immer wieder mit Kaffee und Kuchen, während Mutter Marion für das leibliche Wohl der „Bauarbeiter“ sorgt“. Jürgen Schwark mit seinem Sohn Timo: Am Tag zuvor war Sohn Lennard mit Schülern der Montessori-Gesamtschule beim Schälen von neuen Stämmen dabei, am Wochenende dann das Vater-Sohn-Gespann. Auch Mutter Beate Vogt hat sich bei zahlreichen Schäl-Einsätzen schon einen ordentlichen Muskelkater geholt. Super! Und natürlich Marion Scheidner als Bauleiterin, die unermüdlich an allen Wochenenden vor Ort auf der Baustelle ist, auf (fast) alle Fragen eine Antwort weiß und wirklich an alles denkt! Interviewt wurde außerdem Monika Reichelt, die mit der ganzen Familie im Einsatz war. Fotos dazu gibt es hier. An den Samstagen bis Weihnachten waren an jedem Wochenende mindestens 10 Eltern im Einsatz. Vor der Winterpause wurden das Baumhaus, die Weidenschaukel, die Wasserbaustelle, der Sitzplatz auf dem Schulhof, die Pflanzbeete, der Wendehammer und das Pflaster rund um und in dem Freiluftklassenzimmer fertig gestellt. Der Kletterhügel wurde grob vormodelliert und ist jetzt begeh- und vielleicht sogar berodelbar? Im Frühjahr wird er dann fertig gebaut mit Rutsche, Seilparcours, Himmelsleiter und Aussichtsplattform. Fotos vom Stand vor den Weihnachtsferien gibt es hier.
|
||
|
Förderer und Sponsoren & Partner
Wir danken an dieser Stelle folgenden Firmen, Vereinen, Institutionen und Freunden schon jetzt für die tolle Unterstützung!
|
||
|
Marion Scheidner (Montessori Fördergemeinschaft e.V.)"
|
||
|
Kriechtunnel, Weidentipis und Tiere
Natur statt Asphaltwüse
"Dünger" für den "NaturSpielRaum"
|
||
Homepagegestaltung: |